Die Schenker

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Die 4 Sätze
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Die 4 Sätze

Die so genannten 4-Sätze bilden eine wesentliche Grundlage der Schenkerbewegung und lauten wie folgt:

  1. Echtes Glück entsteht durch Gewissens-Befolgung.
  2. Das bedeutet, insgesamt verantwortlich leben zu wollen, sozusagen „wie eine gesunde Zelle im Organismus der Welt.“
  3. Dafür ist eine entscheidende Voraussetzung, das „Recht des
    (äußerlich) Stärkeren“ (Gewalt, „schädigende Konkurrenz“...) unter Menschen außer Kraft zu setzen. Anstelle der Gewaltanwendung gilt es gewaltfrei zu teilen, d.h. sich zu beschenken.1
  4. Wer diese Wertvorstellungen teilt: „Gewaltfreie Liebe als Schlüssel für eine global verantwortliche Entwicklung,“ der muss bei sich selbst anfangen und sein Leben so „radikal“ bzw. konsequent
    umstellen, dass es wirklich im Ganzen eine Lösung ergeben soll bzw. „zur Heilung der Welt reicht.“

    Folgerichtig kann man nicht konsequent genug sein in der eigenen Einfachheit, Bescheidenheit, Gewaltfreiheit und im Teilen.2
     

Im sogenannten Öm!-Text wird die Bedeutung der 4 Sätze genauer spezifiziert.


  1. Denn durch dieses – uns prinzipiell, wegen fehlender Überlegenheit in „Glaubensfragen“, nicht zustehende! – „Recht des (äußerlich oder momentan) Stärkeren“ (ob mittels Fäusten, „Ellenbogen“, Redegewandtheit, Cleverness, Intrigen, Geld, „Abrechnerei“, Mehrheiten, Kriegen etc.) zeigt sich nicht, was vernünftiger, moralischer oder verantwortlicher ist... „Boxen ist kein (tauglicher) Ersatz für Argumente“...
    Stattdessen muss man gewaltfrei teilen, d.h. sich beschenken, um in einer Atmosphäre wirklichen Vertrauens durch gemeinsame Gewissenserforschung und sensibles vernünftiges („organisches“) Nachdenken das herauszufinden, was für alle und die ganze Welt verantwortlich ist...
    „Frieden unter Menschen als Voraussetzung für Frieden mit der übrigen Welt...“
  2. Und solche „grundsätzliche“ Konsequenz ist wohl nicht damit vereinbar (als „kleiner, vertretbarer Ausnahme“ oder „redlichem Kompromiss“), seine Lebens- und Wirkgrundlagen auf unübersichtlichen „Massensystemen“(wie z.B. der derzeitigen gesellschaftlichen „Megamaschine“) aufzubauen, insbesondere dem „Staat“ (einem grundsätzlich auf Gewalt und „Herrschaft“ aufgebauten, „interessensmissbrauchten“ und groß organisierten bzw. „entwurzelt aufgeblähten“ Entscheidungs- und Rechtssystem) und der „Geld- bzw. ´Abrechnungs`-Wirtschaft“ (einem ziemlich unkontrollierbaren Mechanismus bzw. gar Automatismus von aus dem Gesamt-Lebenszusammenhang herausgerissenen egoistischen und materialistischen Einzel-„Abrechnungen“ nach dem „Leistungs-“ oder, besser gesagt: „(direkten) Vergeltungs-Prinzip“: „man kriegt, was man verdient...“

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