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Gewissenserklärung Moralischer NutzungsrechteTräumt nicht jeder Mensch irgendwo davon, daß diese Welt uns In dieser Welt hätte der Mensch nur "moralische Nutzungsrechte", welche sich aus der "organischen Einfügung" in die menschliche Gemeinschaft und in den Lebenszusammenhang der Welt ergäben. Durch Gewalt gegen andere Menschen oder "aus dem Zusammenhang gerissene Abrechnungsmechanismen" oder gar bloße Willkür entstehen keine Rechte, nur Unrecht: Stehlen, Quälen, Morden... Jedes "feste (Privat-)Eigentum", welches sich der ständigen liebevoll gemeinschaftlichen Verfügung gemäß dem Allgemeinwohl entzöge, wäre nur "krebsgeschwürartiges Diebesgut"... Soviel hier zu den idealistischen Vorstellungen der "Menschen, die mit anderen nur Geschenke austauschen" ("Schenker"), welche ausführlich in deren Grundsatztextsammlung GTS beschrieben sind. Immer mehr nur noch Unterstützung von Schenker- Verbündeten“ annehmenDie "Schenker" wollen immer mehr nur noch Unterstützung von sogenannten "inhaltlichen Unterstützern" bzw. Schenker- Verbündeten“ in Anspruch nehmen. "Inhaltliche Unterstützer" bzw. Schenker-Verbündete“ sind Menschen, die diese Ideale als richtig anerkennen, auch wenn sie praktisch nur mit kleinen Schritten - aus ihrem in der Regel fortbestehenden "bürgerlichen Leben" heraus - Unterstützung leisten. (Näheres zu "inhaltlicher Unterstützerschaft" steht in den diesbezüglichen Texten des Vereins zur Förderung des Schenkens VFS e.V“.) Dies gilt – worum es in diesem Text ja geht - natürlich besonders für "moralische Nutzungsrechte", die ihnen gewährt bzw.- besser gesagt, da es um eine moralische Realität geht, - "anerkannt" werden. Grundlage der VerbindlichkeitGrundlage der Verbindlichkeitist dabei die Wahrheit, Gott oder das Gewissen, die "Verläßlichkeit des Wortes" - statt irgendwelcher Formen von Gewalt, Herrschaft, Staat, einklagbaren Verträgen usw. Diese Form von Verbindlichkeit ist Schenkern“ und ihren Verbündeten“ äußerst wertvoll bzw. (in der Sprache religiöser Menschen) heilig, da darin die Basis liegen soll, daß Menschen ohne Herrschaft oder Gewalt geordnet zusammenleben können. Es ist ausdrücklich zu betonen, daß es nicht so sein darf - wie es in bestimmten, sogar "alternativen" Kreisen tatsächlich geschehen ist - , daß man trotz eigenem "allgemeinen Reden" von solchen Idealen ("Gewissens- oder Wahrheitsverbindlichkeit statt Verbindlichkeit durch Gewalt oder Herrschaft“; "Besitz- oder Nutzungsrechte durch gewaltfreies Teilen statt 'Privateigentum' durch Konkurrenz und Gewalt"...) sozusagen "umschaltet", wenn es wirklich um die praktischen Lebensgrundlagen bzw. den "Ernst des Lebens" geht, und plötzlich doch lieber (allein) auf einklagbare Verträge baut; und alles andere als ziemlich unverbindlich abtut. Umgekehrt muß es sein, in entschiedener Form! Grundlage des BesitzverständnissesGrundlage des Besitzverständnisses sind die beschriebenen "moralischen Nutzungsrechte". Aus Sicht von "Schenkern" und "Verbündeten" stellen "Schenker-Ausstiegslebensformen" (Lebensformen, welche im Sinne der angesprochenen Ideale in ihren Grundstrukturen frei geworden sind von Maßlosigkeit, Gewalt und Konkurrenz, Staat und Geld) den wertvollsten Beitrag für die Entwicklung in der Welt dar. Dementsprechend hoch sind die "moralischen Nutzungsrechte" für "Aussteiger" einzustufen; sie sind nicht personen“-, sondern inhaltsgebunden“, d.h. von grundsätzlicher Verwirklichung der Ideale abhängig. Reine Schenker-Projekte sind vorrangiges ZielOb in Form reiner "Schenker-Projekte" oder in Form "gemischter Projekte" zwischen "Schenkern" und "Gemäßigteren" (Verbündeten“), vorrangiges Ziel des Engagements muß der größtmögliche Freiraum und die bestmögliche bzw. radikalste Entwicklung der Schenker-Lebensformen" sein. "Gemäßigte" Projekte bzw. Projektbestandteile sind demgegenüber von untergeordneter Bedeutung und auf dies wichtigere Ziel hinorientiert. Gemäß den auch im Rahmen der Entwicklung des VFS e.V. mehrfach geklärten Voraussetzungen inhaltlicher Unterstützerschaft“ bzw. des Verbündeten-Status“ ist die Selbstbestimmung von "Schenker-Projekten" zu achten. Diskrepanzen sind gewaltfrei mittels Wahrheits- oder Gewissenskraft zu lösenWichtige oder auch schwierige Fragen oder gar Meinungsverschiedenheiten zwischen "moralische Nutzungsrechte" wahrnehmenden "Schenkern" und "Gemäßigteren" (Projektbeteiligten oder Unterstützern) sind gewaltfrei mittels "Wahrheits- oder Gewissenskraft" zu lösen. Außer gewaltfreien Mitteln im direkten Umgang miteinander (z.B. miteinander zu beten usw.) bedeutet das z.B. den Einbezug anderer moralisch tauglicher Menschen, vor allem anderer "Schenker", welche ja mit den Idealen richtig Ernst gemacht haben. Je mehr "Schenker" im Konsens miteinander eine Stellungnahme abgeben, desto mehr "autoritativen Wert" sollte man dem wohl beimessen; ansonsten möglichst integre andere "inhaltliche Unterstützer" bzw. Verbündete“, oder auch eventuell sogar "Außenstehende", die zumindest imstande sind, die Ideale zu begreifen und als Beurteilungsmaßstab anzulegen. Gerade in Anfangs- und Aufbausituationen, wo die Zahl der Mitentscheidenden noch gering ist, ist es wichtig, durch eine ausreichend breite Basis kompetenter Stimmen eine möglichst hohe Qualität der Entscheidungen zu erreichen und Verzerrungen durch persönliche "Spezial- Ansichten" oder "Sonderlichkeiten" - oder gar Einflußnahmen mittels äußerer Macht- und Besitzansprüche - effektiv zu vermeiden. Das Besitzverständnis“ über moralische Nutzungsrechte ist viel wertvoller und verbindlicher als vom Staat geschütztes PrivateigentumDiejenigen, welche für "Aussteiger" "moralische Nutzungsrechte" anerkennen, akzeptieren ausdrücklich, daß das Besitzverständnis "moralischer Nutzungsrechte" ein viel wertvolleres und verbindlicheres Besitzverständnis ist als z.B. vom Staat geschütztes Privateigentum“. Sie verzichten ausdrücklichst - bei der moralischen Integrität ihrer Persönlichkeit und im Bewußtsein, daß es um schlimmeren Verrat und Treuebruch gehen würde als bei Ehebruch oder Verrat unter Frontsoldaten bzw. in anderen lebensgefährlichen Situationen - darauf, in irgendeiner willkürlichen, der "Wahrheitskraft" entgegenstehenden Weise die "moralischen Nutzungsrechte" wieder in Frage zu stellen. ((Der Treuebruch wäre schlimmer“ als bei Frontsoldaten, nicht nur weil die Schenker-Aussteiger“ mit ihrer extremen zu Armut und Wehrlosigkeit sehr leicht von den Symptomen“ der Weltprobleme (Gewalt, Krieg, Armut...) heftigst getroffen werden können, z.B. leicht irgendwo auf der Straße“ erschlagen werden oder im Straßengraben erfrieren können, - sie setzen sich zudem aus keinem anderen Grund diesen Gefahren aus als dem, daß sie mit ihrem ganzen,alltäglichen und strukturellen Leben gegen die Ursachen“ der Weltprobleme ankämpfen wollen; - das hat eine ganz andere Qualität, als z.B. wegen Alkoholismus zu erfrieren... Wieviel Wert hat denn solche globale“ (Krankheits“-)Ursachenveränderung?!)) Eventuell berechtigte - nicht besonders wahrscheinliche, siehe Grundlage des Besitzverständnisses – Infragestellungender moralischen Nutzungsrechte von Schenkern müßten sich nach dem Maßstab richten, ob andere Menschen das Land sinnvoller bzw. moralischer nutzen würden oder bedürftiger danach wären.) Solidarität ist wichtigPrinzipiell schließt dies Solidarität gegen ein eventuell feindseliges gesellschaftliches Umfeld ein. Im Falle, sich irgendwie "überlastet" zu Befreit das Land! Besser noch: Lebt als freie Menschen auf freiem Land. Die Schenker |