Das Haus der Gastfreundschaft

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Eingang des Hauses der Gastfreundschaft
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Im Haus der Gastfreundschaft ist jeder willkommen. Wir nehmen auch Sucht- kranke und psychisch labile Menschen auf. Wir versuchen mit Liebe und seelsorgerischer Therapie zu helfen. Oft haben wir suchtkranke Gäste. Deswegen ist sowohl das Haus der Gastfreundschaft als auch das umgebende Vereinsgelände drogenfreie Zone. Im HdG sind Michael und Öff!Öff! die verantwortlichen Gastgeber.
Das Haus der Gastfreundschaft dürfte in seiner Radikalität in Bezug auf die Bedingungslosigkeit der Aufnahme zumindest in Europa einmalig sein. Bei uns kann wirklich jeder kommen und wird jeder aufgenommen.
Allerdings sind die Lebensverhältnisse im HdG wahrscheinlich auch ebenso einzigartig, wie die Aufnahmebedingungen.“ Im Sinne Mahatma Gandhis...
...ich bleibe dabei, daß Askese die größte aller Künste ist. Was ist denn Kunst anderes als Schönheit in der Einfachheit, und was ist Askese anderes als die höchste Manifestation einfacher Schönheit im täglichen Leben, frei von Künstlichkeit und Schein? Deshalb sage ich immer, daß ein wahrer Asket nicht nur Kunst ausübt, sondern sie lebt...“
(Dilip Kumar Roy, Indira Devi, Der Weg der großen Yogis, Wilhelm Heyne Verlag, München, S. 87)
...sind die Lebensverhältnisse sehr einfach. Es gibt weder Strom noch fließend Wasser. Geheizt wird mit Holz, das meistens von den Gästen selbst besorgt und gehackt wird. Die Zimmer sind oft von früheren Bewohnern mit einfachsten Mitteln gebaut worden.
Die Betreuer des Projekts leben die Einfachheit vor – Öffi lebt beispiels- weise in einem selbst gebauten Erdloch - und streben eine gesunde Grundversorgung aller Gäste“ an.
So wird eine gesunde Ernährung aus erstrebenswerter angesehen als eine Resteernährung, bei uns containern genannt
Allerdings besteht im Sinne unseres gewaltfreien Verständnisses“ niemals der Zwang zu einer bestimmten Ernährungsweise.
Ansonsten wird den Gästen größtmögliche Freiheit bei Einhaltung des kleinstmöglichen Einigungsnenners geboten.
Eine weitestgehende Selbstverwaltung wird sogar angestrebt, da einigen Gästen“ aufgrund ihres Krankheitsbildes oft ein positiver und gewissenhafter Antrieb fehlt.
Wer im HdG Gast“ sein möchte, braucht eigentlich nichts außer Toleranz, Geduld, ein wenig Abenteuerlust und Neugierde mitzubringen.
(Na ja, ein Schlafsack und vielleicht eine Taschenlampe wäre schon nicht schlecht! ;-) )
Interessiert? Kommt doch einfach vorbei oder meldet euch .
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