Die Schenker

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Ich rette euch
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Ich rette die Wald-Familie

Dieser Mann überläßt den Aussteigern nahe Löbau ein riesiges Grundstück

ichretteWaldbaby

 

Von Jürgen Helfricht für BILD (Dresden) am 4.3.06

Löbau – Die Zeiten werden härter, aber noch immer haben viele ein großes Herz! Als BILD am Donnerstag über die Familie schrieb, die nicht mehr in ihrem Wäldchen nahe Löbau leben darf – weil sich Nachbarn gestört fühlten – boten freundliche Menschen ihre Hilfe an!

Das großzügigste Angebot kommt von Rentner Helmut Gingele (67) aus Bad Sachsa (Südharz). Seit Jahren besitzt er nahe Kittlitz (bei Löbau) ein ganzes Tal. Der frühere Heizungsmonteur hatte es 1992 für 300 000 Mark gekauft, bekam aber keine Baugenehmigung – hat nun keine Verwendung für die 33 000 Quadratmeter.
Er sagt: „Ich würde es der Familie auf unbegrenzte Zeit zur Nutzung überlassen – ihr Schicksal hat mich gerührt!“
Seit 1998 lebt Jürgen Wagner (41) in der Lausitzer Natur. Vor einem Jahr ließ er sich in einem Wald nahe Löbau nieder, bekam mit seiner Frau Monika (22) ihr Baby Johanna (9 Mo.). Diesen Winter verbrachten sie in Mecklenburg bei Freunden – in einem Schuppen. Dort müssen sie Mitte März weg!
„Uns fällt ein Stein vom Herzen“, sagt Waldmensch Jürgen. „ Dieses freundliche Angebot ist die Rettung!“
Er kann sich freuen! Denn das riesige Grundstück liegt idyllisch am Flüßchen Löbau. „Darauf ist eine Streuobstwiese, eine Scheune und eine alte Mühle“, erklärt Helmut Gingele. „Die Familie kann hier ihre Jurte aufstellen oder ein Erdloch graben.“
Im Fluss kann der Waldmensch Forellen fangen. Der Wald ist voll Pilze, Blaubeeren und Preiselbeeren. Es gibt Nuß- und Kirschbäume, viele Kräuter. Sogar Lehm zum Bau der Jurte ist in der Flußaue zu finden.

Stören wird sie hier niemand: Das nächste Dorf ist Kilometer
entfernt. „Wir danken Herrn Gingele“, sagt Waldmensch Jürgen. „Sobald es etwas wärmer ist, trampen wir Richtung Oberlausitz und schauen uns das Tal an!“

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