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Waldbaby in Not
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Kleines Baby in großer Not!

Es hat kein Zuhause mehr! Seine Eltern werden aus dem Löbauer Wald vertrieben.

WaldbabyinNotGesicht2

Waldbaby Johanna

Von Jürgen Helfricht für BILD (Dresden) am 2.3.06

Löbau – Sie tun keiner Menschenseele was! Sie wollen nur eins: Allein – ohne Strom, Telefon, und TV – in einem Wäldchen nahe Löbau leben. Doch jetzt sollen Jürgen Wagner (41), seine Frau Monika (22) und ihr Baby Johanna (9 Monate) vertrieben werden – Nachbarn haben von den Waldmenschen die Nase voll!

„Wir verbrachten den Winter in Mecklenburg“, berichtete Jürgen Wagner. „Am Rande eines Dorfes in einer Holzhütte. So konnten wir den Frost ertragen! Jetzt, da der Frühling naht, wollten wir zurück nach Löbau wandern. Doch wir dürfen nicht!“
Er Besitzer des Grundstückes, Anton L.*, will die Waldfamilie nicht länger dulden. Nachbarn (auch Aussteiger) hätten sich beschwert, der Ruhm des Waldbabys störte ihre Ruhe, ständig kämen Neugierige.
„Ein schwerer Schlag“, klagt Jürgen, der früher Theologie studierte. „Immerhin wohne ich seit 1998 in diesem schönen Wald. Er ist meine Heimat.“ Hier kennt er jeden Strauch, jeden Baum – weiß wo er welche Beeren, Pilze, Äpfel und vitaminreiche Kräuter finden kann. Für seine Frau und Baby Johanna hatte er extra eine Lehm-Hütte gebaut.
Bis Mitte März darf die Waldfamilie noch in Mecklenburg bleiben, dann müssen sie auch dort verschwinden. „Wir hoffen nun auf liebe Menschen, die uns in ihrem Wald oder Garten unser einfaches Leben ohne Luxus, Gewalt und Geld gestatten. Optimal wäre ein Stückchen freie Erde, wo wir unsere Jurte aufbauen oder ein Erdloch graben können!“
Das wichtigste ist ein sauberer Bach in der Nähe: zum Wäschewaschen (Waschmittel: geriebene Roßkastanien). Monika möchte gern in die sächsische Oberlausitz zurück. „Hier bin ich geboren (in Bautzen, d. Red.), kenne mich aus. Hier soll Johanna ihre Heimat haben.“
Der Wonneproppen mit den blauen Augen bekommt Mamas Sorgen nicht mit und macht große Fortschritte. Monika: „Sie kann schon Mama und Papa sagen, macht an Papas Hand die ersten Gehversuche und trinkt fleißig Milch. Ich kann ihr garnicht oft genug die Brust geben. Sie hat schon vier Zähne, ißt rohe Äpfel, Möhren und selbstgemachten Rohmilchkäse...“
Nun braucht das kleine Glück nur noch ein neues Zuhause! Wer helfen kann, meldet sich gern bei BILD: 0351/86 57 300!
*Name geändert

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